Zurich Pride 2016: #TeamForLove

3. Dezember 2015 | von Klaus Kirschner
Zurich Pride 2016: #TeamForLove
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Die Zurich Pride 2016 steht unter dem Zeichen der Liebe. Angelehnt an die erfolgreiche «#lovewins»-Kampagne wollen die Veranstalter zeigen, dass es bei der LGBT-Community letztendlich um die Liebe zweier Menschen geht – ganz egal, welches Geschlecht die beiden haben. Diese wichtige Botschaft gewinnt angesichts der im Jahre 2016 voraussichtlich anstehenden Abstimmungen an enormer Bedeutung.

So wird das Schweizer Stimmvolk am 28. Februar 2016 über die Frage, ob die Ehe in der Verfassung als Definition zwischen Mann und Frau verankert werden soll, abstimmen. Damit würde die Liebe zwischen einem gleichgeschlechtlichen Paar per Verfassung als nicht gleichwertig zur Liebe zwischen heterosexuellen Paaren angesehen. Ebenfalls dürfte im Jahre 2016 eine Volksabstimmung zum Thema Stiefkindadoption anstehen. Dabei wird das Volk entscheiden, ob ein Elternteil das leibliche Kind des Partners oder der Partnerin adoptieren darf. Auch hier wird die Frage im Zentrum stehen, ob die Elternliebe von homosexuellen Paaren der Elternliebe von heterosexuellen Eltern gleichwertig ist.

Das Motto für 2016 wurde auf der Generalversammlung im Oktober 2015 festgelegt. „Wir haben uns auf eine positive, starke Message konzentriert, welche die Menschen daran erinnern soll, dass unsere Liebe gleichwertig wie die Liebe zwischen heterosexuellen Paaren ist“, so der Vorstand in seiner Pressemeldung.

Drei weitere Jahre auf dem Kasernenareal

Der Vorstand der Zurich Pride und die Stadt Zürich konnten sich jetzt schon für die nächsten drei Jahre auf eine Lokalität für die Zurich Pride einigen: Das Kasernenareal mit dem Zeughaushof bleibt auch für die nächsten drei Ausgaben das Zuhause des Pride.

Vorstand bestätigt und ein Neuzugang

Auf der diesjährigen Generalversammlung wurden alle Mitglieder des Vorstandes für eine zweijährige Amtszeit wiedergewählt. Zusätzlich wurde Andy Ritter, zuvor Mitglied im Organisationskomitee, auch in den Vorstand gewählt. Er wird mit Patrick Pöttschacher das Festival leiten.

Vorstand: Werner Nieth, Alan Sangines, David Reichlin, Curdin Baselgia, Marco Uhlig, Patrick Pöttschacher, Andy Ritter. Es fehlt: Natascia Tuttobene. © Zurich Pride

Vorstand: Werner Nieth, Alan Sangines, David Reichlin, Curdin Baselgia, Marco Uhlig, Patrick Pöttschacher, Andy Ritter. Es fehlt: Natascia Tuttobene. © Zurich Pride

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